Trüffel

Feinschmecker sind sich nur in einer Sache einig – nämlich das Trüffel ein kulinarischer Höhepunkt sind. Das sind seltsame, geheimnisvolle, unter der Erde wachsende Knollen, die keinen überirdischen Stängel haben und sie deshalb nur mit Hilfe von geschulten Hunden gefunden werden können.

Istrien, eine herzförmige Halbinsel, hat zwei Arten von Boden, die rote Erde im Küstengebiet und die graue Tonerde im Inneren. Trüffel wachsen in der letzteren und zwar im moorigen Eichenwald von Motovun, durch den der Fluss Mirna fließt. Das Trüffelgebiet erstreckt sich in den Norden bis zu Lanišće, entlang des Flusses Raša Richtung Südost und bis Pazin im Süden.

Die istrischen weißen Trüffel gehören zu den Wertvollsten auf der Welt. Sie reifen im Herbst und schmecken am besten wenn man sie frisch geerntet in angenehmer Umgebung kleiner Gastwirtschaften oder berühmten Restaurants probiert. In der Nähe, auf den Hügeln am Fluss Mirna, wachsen auch schwarze Trüffel und andere Unterarten des weißen Trüffels, die sowohl im Sommer, als auch im Winter gegessen werden.