Parenzana II
Projektbezeichnung: Wiederbelebung des Gesundheits- und Freundschaftsweges
Akronym: PARENZANA II
Primäraufgabe: Wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung
Das Projekt Parenzana II „Wiederbelebung des Gesundheits- und Freundschaftsweges“ bindet an das Projekt Parenzana I „Gesundheits- und Freundschaftsweg“ an und ist eine Weiterführung dieses im Rahmen vom Nachbarschaftsprogramm INTERREG IIIA Slowenien – Ungarn – Kroatien 2004-2006 angemeldeten und bewilligten Projektes.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Parenzaner Bahn im Jahr 2002 wurde die Idee über eine Wiederbelebung der schmalspurigen Eisenbahntrasse für Freizeit- und Fremdenverkehrszwecke, unter dem Namen Gesundheits- und Freundschaftsweg, geboren. Alle Städte und Gemeinden auf dem Gebiet der Parenzaner Bahntrasse haben eine Absichtserklärung für die Unterstützung des Parenzaner Projektes unterzeichnet.
Das Projekt Parenzana I verlief vom 3. April 2006 bis zum 2. Juni 2008. Die Hauptziele des Projektes waren die Wiederbelebung der 80 km langen Eisenbahntrasse mit der Einbindung des (kroatisch-slowenischen) touristischen Angebotes, eine langfristige grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Förderung von sportlichen Veranstaltungen und die Bewusstseinsbildung über die Bedeutung der Parenzaner Bahn in der Öffentlichkeit.
Auf der Grundlage einer informellen Partnerschaft haben die Partner (Gespanschaft Istrien, Stadt Poreč, Gemeinde Vižinada, Gemeinde Oprtalj, Stadt Buje, Gemeinde Izola, Gemeinde Piran und Stadtgemeinde Koper) alles nötige zur Durchführung des Projektes Parenzana II vorbereitet.
Alle Partnerinstitutionen haben bei der Projektentwicklung, Terminplanung, Zielsetzung, Budgetvorbereitung, Entwicklung von erwarteten direkten Resultaten und Einteilung von Zuständigkeiten eng zusammengearbeitet um die gemeinsam gesetzten Ziele zu erreichen. Jeder einzelne Partner hat bei der Projektentwicklung mit seinem spezifischen Wissen beigetragen. Mit der gemeinsamen Durchführung der erteilten Aufgaben tragen alle Partner zur Realisierung direkter Ziele und Projektresultate bei. Für das Projekt gibt es ein gemeinsames Budget und die Mittel werden unter den Partnern aufgeteilt.
Die Gespanschaft Istrien ist für die Projektdurchführung verantwortlich und jeder Projektpartner übernimmt die Verantwortung für die Ausführung einzelner Projektaufgaben. Sollten bei der Projektdurchführung unerwartete Probleme auftauchen, werden die aufgrund gemeinsamer Entscheidungen im Lenkungsausschuss gelöst.